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Dienstag, 23 November 2010 14:52

Ju-Jutsu-Training in Bassen wird noch umfangreicher

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Die Ju-Jutsu-Abteilung des TSV Bassen hat so viel Zulauf wie lange nicht mehr. Grund dafür ist das vielfältige Training, das auf praktische Selbstverteidigung ausgelegt ist. Damit für die Teilnehmer genug Abwechslung geboten wird, kommen sehr viele Aspekte verschiedener Kampfsportarten zum Einsatz. Neben normalen Schlag- und Tritttechniken werden auch Wurf-, Hebel-, Würge- und Haltetechniken intensiv gelehrt. Bei genauerer Betrachtung lassen sich viele Kampfsportarten wieder finden: Ju-Jutsu, Judo, Jiu-Jitsu, Aikido, Taekwondo und Sambo sind nur eine kleine Auswahl der enthaltenen Kampfkünste.

Neu im Programm ist der Combat Stick Fight, der in Bassen schwerpunktmäßig nach der philippinischen Kampfkunst Eskrima unterrichtet wird. Dazu werden im Training 55 cm lange Rattan-Stöcke eingesetzt, die mit großer Verantwortung und Disziplin geführt werden müssen. Durch gezielte Übungen werden im Umgang mit den Sticks Geschicklichkeit und Koordination geschult, die für den Nahkampf von größter Wichtigkeit sind. Zu den neuen Techniken zählen hauptsächlich die gezielte Entwaffnung und Übernahme sowie die eigene Nutzung der vom Gegner eingesetzten Schlagwaffen.

Die Teilnehmer schätzen die neuen Erfahrungen sehr und sind der Meinung, die erlernten Fähigkeiten auch in Notfallsituationen anwenden zu können. Allerdings kommen allein durch dieses Selbstvertrauen die meisten gefährlichen Lagen erst gar nicht zustande, was das Training zu einem wichtigen Bestandteil des Lebens macht.

Jedem, der an Bewegung Freude hat und neuen Erfahrungen nicht abgeneigt ist, sei der Selbstverteidigungs-Kampfsport in Bassen ans Herz gelegt.

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